Donnerstag, 13.12.2018 16:55 Uhr

Es beginnt im Kopf– zweiter Teil

Verantwortlicher Autor: Peter-G. Rademacher ENA Oliver Schöpf DVPJ Teningen, 27.05.2015, 11:12 Uhr
Presse-Ressort von: Peter-Georg Rademacher Bericht 5475x gelesen

Teningen [ENA] Es beginnt im Kopf – zweiter Teil Unsere Gegenwart ist geprägt von Schnelllebigkeit. Der Mensch in den modernen Industrieländern scheint nicht mehr zu Ruhe zu kommen und hat es schwer, wie man so schön sagt, in der Mitte zu bleiben. Der „Stress“ ist auch spürbar, wenn man Zeit hat. Alles muss schnell erledigt werden und Zeit muss gespart werden. Für was? Selbst im Urlaub scheinen wir gehetzt.

Obwohl wir immer effektiver und schneller werden, kommt uns das insofern nicht zu Gute, als dass wir die Effektivität unseres Tuns und die „gesparte Zeit“ nicht zu unseren Gunsten nutzen können. Die Spirale dreht sich ihrer Natur gemäß nach oben hin immer schneller. Ist das ein Evolutionsprozess hin zum Zukunftsmenschen und wir erleben die selektive Übergangszeit, wo die harten geschliffen und die unfähigen ausgemustert werden, sodass der „neue“ Mensch auf dem Holo-Deck der zukünftigen Zivilisation entsteht? Wenn unser Gehirn das mitmacht … vielleicht. Das Gehirn des heutigen Menschen unterscheidet sich nicht von dem unserer Vorfahren. Es ist kaum anzunehmen, dass sich dies in Zukunft ändern wird, also müssen wir uns um das Gehirn,

so wie es heute noch in unseren Köpfen sitzt, kümmern. Denn Gesundheitsstörungen und Krankheiten beginnen zumeist im Kopf, respektive im Gehirn. Wir wissen noch wenig über unsere Steuerungszentrale, aber das was wir wissen, sollte uns zu Vorsicht mahnen. Warum? Unser Gehirn ist jetzt schon überlastet und läuft in einer Art von Notstandsmodus. In unserem Berufsalltag sind wir meist gehetzt, weil wir entweder dem Wahn Zeit zu sparen verfallen sind oder weil der Existenzdruck hoch ist. In unserer Freizeit ist es ähnlich: Zeit sparen, früh anfangen, Image geprägte Hobbies pflegen, schön und gesund aussehen usw.

Die Ruhe muss jedoch einkehren! Unser Gehirn braucht Ruhe. Wir wissen, dass wir beispielsweise ohne Schlaf nicht überleben können. Nur wir wissen nicht genau warum. Wir ahnen, dass wir unserem Gehirn eine Pause geben müssen. Das hat uns die Erfahrung gelehrt, denn das Gehirn spielt bei zunehmenden Schlafmangel oder gar Entzug völlig verrückt. Schlafentzug hört sich harmlos an, ist aber eine der schlimmsten Foltermethoden. Aber nicht nur Schlaf ist für uns lebensnotwendig. Genauso ist die Entspannung im Wachzustand wichtig. Menschen die sich wirklich konstruktiv und nicht am heimischen Empfangsstutzen entspannen können, leben wirklich gesünder und glücklicher. Eine der bekanntesten Formen der konstruktiven Entspannung ist die Meditation.

Warum ist das so? Wir besitzen verschiedene Gehirnareale, die eigene Aufgaben haben und sich mit anderen Arealen austauschen und miteinander kommunizieren müssen. Tun sie das nicht, entstehen langfristig Probleme. Die einzelnen Areale werden autonom – ein Staat im Staat. Wir kennen zum Beispiel den Unterschied zwischen rechter und linker Gehirnhälfte. Die rechte Hirnhälfte beschreibt man als emotional, das Gesamtbild betrachtend. Sie ist in der Datenverarbeitung blitzschnell, da die Daten parallel verarbeitet werden. Die linke Hirnhälfte versteht man als rational, die Details erkennend. Sie ist in der Datenverarbeitung langsam aber genau, da hier die Daten seriell also nacheinander verarbeitet werden.

Diese beiden Hirnhälften haben sich unheimlich viel zu sagen, da das Bewusstsein nur ein echtes Bild von unseren Eindrücken und Erfahrungen erhält, wenn beide Erfahrungswelten über einander gelegt werden. Für den Austausch von Informationen von rechter und linker Hirnhälfte besitzt das Gehirn eine Brücke, die wir auch anatomisch sehen können. Diese Brücke ist jedoch wie ein Knotenpunkt oder Datenserver zu verstehen. Es müssen zudem gewisse Frequenzen vorherrschen, damit die Datenautobahn funktioniert. Erstaunlicherweise liegt die Datenübermittlung in der Brücke zwischen rechter und linker Hirnhälfte im Frequenzbereich des Alpharhythmus. Der Alpharhythmus bezeichnet die Frequenzaktivität des Gehirns bei wacher Entspannung.

Jeder kennt das Gefühl, denn es ist im Zustand des Schlummerns vor dem Schlaf spürbar. In der Meditation herrscht der gleiche Schwingungsbereich vor. In diesem Zustand des Alpharhythmus spüren wir wohliges Verschmelzen und Einssein. Und nur in diesem Zustand können sich unsere beiden größten Hirnareale informativ austauschen. In diesem Austausch werden die Informationen abgeglichen und relativiert. Das was der rechten Hirnhälfte zum Beispiel als gefährlich eingestuft wurde, kann die linke Hirnhälfte mit genaueren Informationen wieder relativieren. Und das was beispielsweise die linke Hirnhälfte als machbar analysiert, kann die rechte Hirnhälfte als falschen Weg entlarven.

Können sich beide Hirnhälften nicht austauschend ergänzen, kommt es zwangsweise zur Autokratie der beiden Hirnhälften und zum Chaos, denn keine der beiden kann alleine ohne den anderen regieren. Alles was wir brauchen ist also Entspannung, damit das Chaos nicht ausbricht und sich nicht auf den Körper und die Gesundheit durchschlägt. Entspannen Sie sich – wie ist ganz egal, nur natürlich sollte es sein. Man kann auch bei einem Spaziergang entspannen. Menschen mit einem trainierten Herz-Kreislauf-System können auch beim Joggen so entspannen, dass sie in den Alpharhythmus kommen. Aber vor allem ist es wichtig sich die Zeit zu nehmen. Da schließt sich der Bogen der Argumentation.

Wir müssen uns die Zeit zum entspannen nehmen und nicht durch Hetzte einsparen. Selbst unserer Gesellschaft von Duckmäusern und ängstlichen Ja-Sagern würde es gut tun, wenn wir den Mut hätten gesundheitsbewusst zu sein und uns die Zeit zur Entspannung einfach wie ein Menschenrecht nehmen. Wer sich zu entspannen weiß, wird auch klarer im Kopf. Darüber hinaus ist es ratsam sich nicht ständig den sozialen Medien anzubiedern und außerdem über das Mobiltelefon ständig erreichbar zu sein. Diese technologische Revolution hat uns nicht nur gläsern gemacht, sondern degradiert uns zu unselbstständigen Usern.

Wir sind zwar ein überaus soziales Wesen, das Schaden nimmt, wenn es isoliert wird, doch sollte die Kommunikation mit unseren Mitmenschen persönlich und verbindlich sein. Zudem hat sich die Energetik unseres Lebensumfelds stark verändert. Wir sind umgeben mit einer Flut technischer Frequenzen. Einer der größten Rückversicherer der Welt hält seinen Analysen gemäß den so genannten Elektrosmog für das größte Gesundheitsrisiko der Moderne. Nicht nur dass unerklärlicherweise die Herzinfarkte und Schlaganfälle bei jüngeren Erwachsenen drastisch zunehmen, unser Gehirn arbeitet außerdem, wie wir gesehen haben, mit elektrischen und elektromagnetischen Frequenzen, um die Kommunikation zwischen den einzelnen Hirnarealen zu gewährleisten.

Die Kommunikation innerhalb des Gehirns leidet extrem unter der energetischen Verschmutzung. Wir müssen uns Gedanken über die energetische oder elektromagnetische Hygiene machen. Dazu gehört demnach das Mobiltelefon so oft es geht – vor allem in der Nacht – abzuschalten. Auch die Funknetze in unserem Wohnbereich sind elektromagnetische Verschmutzer. Unser Gehirn und auch andere Steuerbereiche in unserem Körper benötigen regelmäßige und vor allem natürliche Ruhephasen!

Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von European-News-Agency können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.
Zurück zur Übersicht
Photos und Events Photos und Events Photos und Events
Info.